Künstlersozialabgabe – gravierender Unterschied zwischen Webdesigner - Webadministrator

mobil optimierte Website

Wie aus einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 7. Juli 2005    hervorgeht, ist die kreative Entwicklung eines Internetauftritts als künstlerische Gestaltung einzugliedern. Daher wird die Tätigkeit eines Webdesigners ebenso eingestuft, wie z. B. die Aktionen eines Grafikdesigners, Fotodesigners oder Layouters. Ein Webdesigner entspricht also einem Künstler und ist somit verpflichtet, Künstlersozialabgabe zu bezahlen.

Auch wenn die Bezeichnung „Webdesigner“ nicht rechtlich geschützt ist und auch die Ausbildung nicht gesetzlich detailliert „festgetackert“ ist, dennoch ergibt sich dennoch ein eindeutiges Beschäftigungsbild: Webdesigner formen und gestalten einen Internetauftritt nach ästhetischen Aspekten:

Ausgehend von einem Kundengespräch bezüglich der Bestandsaufnahme der aktuellen Situation erfolgt meist im zweiten Schritt ein Brainstorming zu den Möglichkeiten der Umsetzung.

Im Bereich der optischen Darstellung greift dann auch mehr und mehr die künstlerische Ader (Look, Feel, Corporate Design, Benutzerfreundlichkeit, Nutzererfahrung, Responsive Design…).

Und hier erkennt man den Unterschied zwischen Webdesigner und Webadministrator/Webmaster!

Letzterer hat die Aufgabe, die Webseiten zu erstellen und zu betreuen – im Fokus liegt hier die Aktualität, Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit. Weiterhin kümmert er sich um die Erreichbarkeit der Seite, ebenso um deren Sicherheit. Man könnte wohl sagen, dass der Webmaster wohl den „handwerklichen“ Teil übernimmt und der Webdesigner den gestalterischen Bereich.

Wegen der eher technischen Ausrichtung ist ein Webmaster bzw. Webadministrator nicht zur Abgabe an die Künstlersozialkasse verpflichtet.

Zur Information:

Bei Milo-Net.de handelt es sich um eine Internetagentur bzw. um einen Webmaster/Webadministrator. Von daher zahlt Milo-Net.de im Gegensatz zu einem Webdesigner keine Künstlersozialabgabe. Designvorgaben liefert der Kunde, die evtl. von einem Grafikdesigner erstellt wurde. Oder es werden vorgefertigte Premium Templates (Vorlagen) verwendet, die an Unternehmensidentität angepasst werden.

Bildmaterial für die Erstellung der Webseite werden auch vom Kunden geliefert, oder bei Bild- und Medienagenturen (z.B.: ClipDealer) für den Kunden eingekauft.

Es erfolgt keine klassische Design-Tätigkeit, sondern rein technische, strukturierte bzw. betreute Handlungen im Hinblick auf Funktionalität, Aktualität und Benutzerfreundlichkeit.

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